spacer




 
12.04.2011

memoriana - das demenzgerechte Raumkonzept

Wickede, 04.April, 2011 Die adäquate Betreuung von Demenzkranken ist eine besondere Herausforderung für Pfleger und Angehörige.
Auf der Messe „Altenpflege 2011“ präsentiert wissner-bosserhoff memoriana, ein innovatives Raumkonzept, das speziell auf die Bedürfnisse der Betroffenen ausgerichtet ist und für eine wesentliche Entlastung in der Betreuung sorgt.

memoriana erweitert das Konzept eines herkömmlichen Pflegezimmers
Neben der physischen Pflege stand bei der Entwicklung von vor allem die psychische Entlastung der Betroffenen im Vordergrund.
So werden dem Bewohner werden zeitliche und räumliche Orientierungspunkte geboten. Die gezielte Integration von Farben, Formen und Gegenständen helfen bei der räumlichen Wahrnehmung - Ängste und Frustrationen werden abgebaut. Wesentlich ist auch, dass die Selbstständigkeit des Bewohners so lange wie möglich erhalten und gefördert wird. Funktionale Einrichtungselemente, wie Handläufe und offene Ablageflächen, fördern die Mobilität und Eigenständigkeit der Demenzerkrankten.
Andere Bereiche im Zimmer sind dagegen nur für die Betreuer zugänglich. Natürlich ist auch die Sicherheit des Bewohners ein ganz wesentlicher Aspekt. Das Niedrigpflegebett sentida mit Seitensicherung und sehr geringer Lagerhöhe verringert die Sturzgefahr bei besonders aktiven Bewohnern. Zusätzliche Handläufe an Mobiliar und Wänden sowie die visuellen Orientierungshilfen bieten dem Demenzerkrankten ein Maximum an Sicherheit ohne fühlbare Einschränkungen.

Zahl der Demenzerkrankten wächst überproportional
Bereits heute leben, laut Bundesministerium für Gesundheit, rund 1, 1 Mio. Demenzerkrankte in Deutschland – bis 2030 sollen es bis zu 1,7 Mio. Betroffene sein.
„Mit memoriana reagieren wir auf die stetig wachsende Zahl von Demenz-Diagnosen in Deutschland – eine Herausforderung der sich der gesamte Pflegebereich stellen muss. Ziel der Entwicklung des demenzgerechten Einrichtungskonzept ist es Entlastung und Erleichterung für Betroffene und Betreuer gleichermaßen zu schaffen“, so Bernd W. Weber, Geschäftsführer von wissner-bosserhoff.