PR-Nr. 60120-0084-11/2002
Innovative Matratzen zur Dekubitus-Prophylaxe Wissner-Bosserhoff mit bedarfsgerechtem Programm
Die Firma Wissner-Bosserhoff präsentiert zur Medica vom 20. bis 23. November 2002 in Düsseldorf innovative Problemlösungen für die Ausstattung der Krankenhausbetten mit patientengerechten Matratzen. Mit drei unterschiedlichen Konzepten spricht Wissner-Bosserhoff die Entscheider in den Krankenhäusern an. Allen drei gemeinsam ist das Konzept, bei ökonomisch vertretbaren Investitionen und Folgekosten den Patienten die Liegezeit therapiefördernd zu erleichtern.
Die statische selbst-regulierende Antidekubitus-Technologie „TheraMatt“ eignet sich nicht nur zur Prophylaxe bei sehr hohem Dekubitus-Risiko (nach Braden-Skala) und zur Therapie von Dekubitus der Stadien I und II, sondern auch zur Versorgung von Schmerzpatienten beispielsweise in den Bereichen Onkologie und Neurologie. Im Kern beinhaltet die „TheraMatt“ ein ausgewogenes Hybridsystem, bestehend aus hochwertigen Schaumstoffkomponenten, dem patentierten selbstregulierenden Lufttunnelzellensystem im Beckenbereich und einer viskoelastischen Abdeckplatte. Diese einmalige Kombination sorgt einerseits für maximalen Liegekomfort sowie anderseits für professionelles Druckmanagement.
Der Bezug der „TheraMatt“ ist aus dartex-ähnlichem Material, das besonders hautverträglich, atmungsaktiv und hygienisch vielfach wieder aufbereitbar ist. Zum einfachen Beziehen der Matratzen hat der Bezug Reißverschlüsse auf vier Seiten. Die Aufnahme in das Hilfsmittelverzeichnis ist beantragt.
Die vier seitlich angebrachten Halteschlaufen erleichtern den Transport der Matratze. Durch die moderate Matratzenhöhe von nur 12 cm werden die vom BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Berlin) geforderten Sicherheitsabstände in Kombination mit Wissner-Bosserhoff Pflege- und Krankenbetten kompromisslos erfüllt. Zusätzlich geben die verstärkten Randzonen dem Patienten mehr Sicherheit im Liegen sowie ausreichende Stabilität beim Sitzen im Bett.
Die „ProphyMatt“ bezeichnete neue Matratze wird zur Dekubitus-Prophylaxe bei hohem Risiko (nach Braden-Skala) eingesetzt. Sie besteht aus einer fünfteiligen Komposition hochwertiger Schaumstoffe. Eine Randzonenverstärkung vermittelt intuitive Seitensicherung. Der Kopf- und Fersenbereich ist mit einer Thermoschaum-Oberfläche versehen und enthält Luftkanäle. Der Bezug „Dartex P62“ ist mit PU/PES (230 g/m²) beschichtet und verhält sich feuchtigkeitsabweisend und bi-elastisch.
Für die Dekubitus-Prophylaxe bei mittlerem Risiko (nach Braden-Skala) eignet sich die Matratze „ViskoMatt“. Hierbei handelt es sich um eine zweischichtige Matratze, deren Oberschicht aus vier Zentimeter starkem viskoelastischem Thermoschaum besteht, der für gute Druckverteilung sorgt. Die untere Schicht ist aus 8 Zentimeter starkem Kaltschaum gefertigt, der aufgrund seiner offenporigen Struktur gute Belüftungseigenschaften bietet.
Zur Wahl stehen zwei unterschiedliche Bezüge. Der Bezug „Aqua Plus“ ist beidseitig in einer Dichte von 190 g/m² mit PU/PES beschichtet. Er ist feuchtigkeitsabweisend und bi-elastisch.
Alternativ steht der Wendebezug mit zwei Gesichtern zur Verfügung, der sinnigerweise „Cambio“ heißt. Eine Seite ist mit dem Feuchtigkeitsschutzbezug „Aqua Plus“ versehen, die andere Seite trägt den Bezug „Sanicare“, einem besonders atmungsaktiven, dreilagigen und kochfesten Stoff. Der Reißverschluss auf allen vier Seiten erleichtert das Wenden des Bezugs.
In der Reihenfolge der drei vorgestellten Matratzen staffelt sich das Angebot auch nach dem Kriterium der Druckverteilung. Die beste Druckverteilung bietet das Modell „Theramatt“. An zweiter Stelle rangiert „ProphyMatt“ gefolgt von „ViskoMatt“.


